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Chronik

Ein Rückblick auf 75 Jahre Vereinsgeschichte

2016-

Der Spielplatz wird fertiggestellt und eingeweiht. In der Streuobstwiese wird der Weg angelegt und die Bepflanzung vorgenommen. Ein Imker stellt 3 Bienenvölker auf. Der Garten 8 wird über die Caritas, an eine Flüchlingsfamilie aus Syrien verpachtet. Eine neue Satzung wird verabschiedet. Die Gemeinschaftsarbeitststunden werden auf 8 h pro Garten erhöht. Im Vereinshaus findet ein Pächterwechsel statt. Fam. Brandt geht  in den Ruhestand und Sylvia und Knut Grothe übernehmen das Haus. Die Mitgliedsbeiträge werden angepasst. Herr J. Selke-Witzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt Wolfenbüttel, stiftet anläßlich seines 50. Geburtstages eine 4 m hohe Rosskastanie.

2011-2015

Der Kooperationsvertrag mit der kath. Schule wird weitergeführt und der Schulgarten weiter ausgebaut. Vom Stadtmarketing erhalten wir 3 Weihnachtsmarktbuden.Die Firma Dorniden sponsort das Holz für die Terrasse im Schulgarten. Die Küche im Vereinhaus erhält eine neue Dunstabzugshaube. Bei Subtropischen Temperaturen wird am Altstadtfest teilgenommen. 2012 wird die Web-Seite umbestaltet und B. Christoph übernimmt die Betreuung. Die Einfahrt zum Vereinshaus wir neu asphaltiert, eine Fahrbahnschwelle eingebaut und eine neue Werbebrücke aufgestellt. An der Ausfahrt zur Ernst-Moritz Arndt Str. wird ein Spiegel montiert. Am Eingang Adersheimer Str. wir eine neue Werbebrücke installiert, gesponsort durch die Fa. Wolters. im Jahr 2014 wird der Pachtpreis auf 15 Cent pro m² erhöht. Eine neu Wasserleitung wir zum Schulgarten verlegt. Die Verstromung der Gärten wird abgelehnt. Es wird mit dem Beginn der Streuobstwiese in den Bereichen der Gärten 11-6 begonnen. Die Stadtwolfrnbüttel beginnt mit der Errichtung der Spielplatzes.

2006-2010

Der Eingangsbereich Hebbelstr. wird mit Verbundsteinpflaster erneuert. Im Garten 39 wird mit der errichtung des Lehrpfades begonnen. Start unserer Internet Seite H.-G. Junge wird Web-Master. 2007 ist der Lehrgarten fertiggestellt und wir erhielten dafür bei der Kleingärtnerolympiade den 2. Preis sowie den Umwltpreis der Stadt Wolfenbüttel. Die Heizungsanlge im Vereinshaus wird auf Gas umgestellt und in der Küche wird ein neuer Gas-Küchenherd eingebaut. Hinter den Gärten 1+2 werden Sträucher ( eine Spende der Firma Seidel) als Zufluchtsort für Vögel gepflanzt. Firma Klingenberg planzt eine Hainbuche auf dem Vereinsvorplatz (Umweltpreis). Ein Teil der Terrasse, am Vereinshaus, wird in Eigenregie, durch die Gartenfreunde H. Brandes, A. Morgenstern und P. Porada, zum Raucherraum umgebaut. 2009 wir der Weg zwischen Murrlinde und Vereinshaus umgestaltet. Bei der Kleingärtnerolympiade mit dem Thema das kreativste Vereinsfest gewinnen wir den 2. Preis. Der Kooperationsvertrag mit der Wilh. Raabeschule wird geschlossen und mit der Errichtung eines Schulgartens wird begonnen. Unsere ehemaligen Vorstandsmitglieder Helga und Hans-Detlef Meinhardt werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
2010 erfolgt die Bewirtschaftung der Vereinshauses für 8 Monate in Eigenregie einschl. der  Feier zum 80 jährige Vereinsjubiläum. Der Kooperationsvertrag mit der Wilh.Raabeschule wird gekündigt. Aufstellung der Grillbude vor dem Vereinshaus. 

2005

Die Verlegung der neuen Wasserrohrleitungen im Bereich Hebbelstrasse wurde abgeschlossen. Am Vereinshaus wurden die Birken gefällt. Gerhard Weigert stiftet 2 Bänke anläßlich seines 80. Geburtstages. Am 18. Juli gegen 2.00 Uhr haben unbekannte Täter unter der Terrasse des Vereinshauses Feuer gelegt. Zusätzlich versuchte man eine Lunte durch ein offenes Fenster in die Küche zu werfen, dies mißlang jedoch. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden. Mit dem Wiederaufbau wurde unverzüglich begonnen. Viele Mitglieder halfen beim Aufbau und die Handwerksfirmen arbeiteten zügig, sodaß das Vereinshaus nach 6 Wochen wieder eröffnet werden konnte.
Im September feierten wir unser 75 jähriges Vereinsjubiläum unter dem Motto "3 Tage ohne Hacken und Spaten" Unsere ehemaligen Vorstandsmitglieder Sigrid und Hans Remmer sowie Helga und Herbert Wendt wurden auf diesem Fest zu Ehrenmitgfliedern ernannt.

2001 - 2004

Eine weitere Garage für Maschinen und Geräte wird am Parkplatz aufgestellt. Die Terrasse am Vereinshaus wird erneuert und erhält ein Dach aus Doppelstegplatten und ein neues Seitenfenster. Die Eingangstür des Vereinshauses bekommt einen neuen Rollladen und die Erneuerung des Daches wird abgeschlossen.
2003 wird Hans-Joachim Christoph 1. Vorsitzender.
Das Vereinshaus wird weiter renoviert, beide Räume erhalten einen Fliesenfußboden. Die Rückwand im hinteren Raum wird neu verputzt. Eine neue Satzung sowie die Einzelpachtverträge treten in Kraft.
Im oberen Teil werden die Wege ausgebessert. Der Spielplatz bekommt neuen Sand, gespendet von der Firma Raschke.
Die Suppenküche erhält eine 1. Marmeladen Spende.
Der Eingangsbereich Adersheimer Str. wird durch die WOBAU neu geteert.
2004 wird ein Fettabscheider in die Abwasserleitung des Vereinshauses eingebaut. Das marode Kinderhaus auf dem Festplatz wird abgerissen. Der Bereich "Hebbelstr." erhält neue Wasserleitungen und Schächte, es werden in den Sommermonaten ca. 1.000 m Wasserleitung mit den dazugehörigen Armaturen verlegt.
Der Verein beteiligt sich an der Kleingärtner – Olympiade unter dem Motto "Mitwirkung des Kleingärtnervereins im öffentlichen Leben" und gewinnt den 1. Preis.
In der Suppenküche wird ein Frühstück für Bedürftige ausgerichtet. Dem Wolfenbütteler Frauenhaus konnte ein Scheck in Höhe von 300,00 € überreicht werden, durch Einnahmen aus dem Kuchenverkauf bei einem Flohmarkt.
Von Juni bis September wurde alle 14 Tage ein Hofladen geöffnet, dessen Erlös für soziale Zwecke genutzt wurde.
Neue Blumenkästen zur Verschönerung der Gartenanlage wurden aufgestellt. Der Gartenfreund G. Weigert stiftet anlässlich seines 80. Geburtstages und zum 75- jährigen Gartenfest 2 Bänke für die Gartenanlage.
Im Frühjahr 2005 wird die neue Wasserversorgung an der Hebbelstraße in Betrieb genommen.

1996 - 2000

Ab Herbst 1996 gibt es im Verein keine Brenntage mehr. Der Eingangsbereich an der Adersheimer Str. wird neu gestaltet. Auch die Toiletten an der Nordseite des Vereinshauses erhalten eine Verklinkerung.
1997 wird die Küche des Vereinshauses vergrößert und umgestaltet. Eine weitere Garage für Geräte und Materiallagerungen wird aufgestellt. Das Gerätehaus am Vereinshaus erhält einen Stromanschluss.
Am Vereinshaus werden weitere Sanierungen vorgenommen, der Thekenraum sowie die Küche werden gefliest und ein neuer Biertresen eingebaut. Es erfolgt die Neueindeckung der Nordseite des Daches.
2000 wird das 70 jährige Vereinsjubiläum im kleinen Rahmen begangen.
Es erfolgt die Auflösung der Jugendgruppe wegen „Kindermangel“.
An den Wegen werden 200 m Wegebegleitgrün gepflanzt. Das Dach der Toiletten wird neu eingedeckt.

1991 - 1995

Eine neue Winterwasserleitung zum Vereinhaus wird verlegt. Im Keller wird ein Bierkühlraum eingebaut und die Wetterseite erhält eine Isolierverkleidung.
Im Jahr 1992 erfolgt eine Renovierung der Gasträume und der Küche. Auch die Isolierverkleidung wird in den folgenden Jahren weiter vorangetrieben. Im Jahr 1995 erhält das Vereinshaus eine neue Heizung.
Das Vereinsleben wird seit 1991 neu belebt, es finden zahlreiche Wanderungen, interessante Veranstaltungen und Bastelabende statt.
Ab 1993 müssen die Wasseruhren alle 10 Jahre ausgetauscht werden. Das Vereinshaus besteht 40 Jahre. In diesen Jahren entsteht auch der Stichweg vom Garten Nr. 20 bis 31.

1986 - 1990

Der Vorplatz am Vereinshaus wird neu gepflastert und die Terrasse erhält ein neues Kunststoffdach.
1987 wird zum 10. Mal das Erntefest zu Gunsten des Altenheimes veranstaltet.
Das Vereinshaus wird renoviert, und die Toilettenanlagen umgebaut.
Am Heinrich Brandes Weg werden neue Wasserleitungen verlegt.
1989 erhält der Verein eine neue Satzung. Eine neue Vereinsfahne wird angeschafft.
Das 1. Gerätehaus am Vereinshaus wird erstellt.
Der Garten Gruseus wird vom Verein gekauft und soll fortan als Festplatz dienen.
1990 veranstaltet der Verein eine Sammelaktion für Hilfsbedürftige in Satu Mare.
Das 60 jährige Vereinsjubiläum wird an 3 Tagen im Festzelt auf dem Festplatz gefeiert.
Im Vereinshaus wird die Küche ausgebaut und im Keller wird eine Kühlzelle eingebaut.
Wegen Obstmangels findet 1990 kein Erntefest statt, die Gartenfreunde spenden statt dessen Bücher für das Altenheim.

1981 - 1985

Durch einen Wasserschaden an der Goethestr. entsteht ein Wasserverlust von 1.553 m³. Der Dahlienweg und der Stille Winkel werden ausgebaut.
1981 wird die Gemeinschaftsarbeit erneut gekürzt. 5 Stunden pro Garten und die Ablösung wird mit 15,00 DM pro Stunde in Anrechnung gebracht.
Begrenzte Tierhaltung (Kaninchen) ist in unserem Verein noch möglich, Tauben müssen jedoch alle abgeschafft werden.
Es erfolgt der Umbau des hinteren Raumes in der Kantine und mit der Brauerei Wolters wird ein neuer Vertrag abgeschlossen.
Die Wege im oberen Teil der Anlage werden neu geteert.
1983 beschließt der Verein partnerschaftliche Beziehungen mit einem Kleingärtnerverein in Schiffweiler an der Saar aufzunehmen. Es erfolgen jährliche Besuche und Gegenbesuche der Vorstände und Mitglieder. Die partnerschaftlichen Beziehungen zur Stadt Satu Mare sind zum Erliegen gekommen.
Durch Aufgabe des Gartens Mihaluk kann der Parkplatz vergrößert werden und der Spielplatz wird verlegt.
Am 01.04.83 tritt ein neues Kleingartengesetz in Kraft, das die Haltung von Kleintieren untersagt. Wir erlauben jedoch weiterhin Kaninchen.
In das Vereinshaus wird eingebrochen, der Täter  konnte gefasst werden.
Die Teerarbeiten sind nunmehr in beiden Teilen des Vereinsgeländes abgeschlossen.
1984 werden die Fenster im vorderen Raum des Vereinshauses und die Eingangstür erneuert. Als Einbruchschutz dienen Eisengitter
Beim Wettbewerb der Kleingartenanlagen auf Landesebene erhält der Verein den 3. Preis.
1985 wird Doris Grüne als 250. Mitglied in den Verein aufgenommen.
Das Vereinshaus erhält eine Alarmanlage und der Eingang wird behindertengerecht umgebaut.

1976 - 1980

Das Vereinshaus erhält einen neuen Biertresen.
Im Jahre 1976 werden 35 Lauben aufgebrochen.
Die 1. Seniorenweihnachtsfeier des Vereins wird ausgerichtet.
1977 ist die Mitgliederzahl auf 206 gestiegen. Die Gärten an der Grauhofstraße werden aufgegeben.
Eine eigene Vereinsnadel wird geschaffen.
Der Verein beteiligt sich an der internationalen Woche der Stadt Wolfenbüttel.
Es erfolgt ein Gegenbesuch aus der Stadt Satu Mare. Der Bürgermeister der Stadt Satu Mare wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Herbst 1977 werden 1. Kontakte mit dem Altenheim an der Jägerstr. geknüpft. Rücklagen für die Feier zum 50 jährigen Bestehen werden beschlossen. 1979 wird ein "Tag der offenen Tür", verbunden mit der 1. Ernteausstellung veranstaltet.

Gartenprodukte zum Erntedankfest
Gartenprodukte zum Erntedankfest

1980 findet dann die Jubiläumsfeier im Zelt auf dem Parkplatz vor dem Vereinshaus statt. Es wird an 3 Tagen gefeiert mit Kommers, Kinderfest, Festball und Frühstück.
Die Gemeinschaftsarbeit kann auf 6 Stunden gesenkt werden und die Abgeltung wird mit 60,00 DM festgelegt.

1971 - 1975

Es werden Verhandlungen mit den Brauereien geführt. Die Firma Wolters erklärt sich bereit, ein Darlehn in Höhe von 10.000,00 DM dem Verein zur Verfügung zu stellen. Der Verein verpflichtet sich zur Abnahme von Wolters Bier für die nächsten 10 Jahre. Mit dem Geld wird der Anbau (Keller – Küche – Vorstandszimmer) erstellt.

Richtfest auf dem Anbau des Vereinsheimes
Richtfest auf dem Anbau des Vereinsheimes

Die Stadt erhält einen Streifen Land an der Hoffmann v. Fallerslebenstr. als Bauland zurück.
1972 Herbert Wendt wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
In der Kinderkrippe am Rosenwall findet am Nikolaustag eine Bescherung der Kinder statt. Das Sparfach 50 wird als Spendenfach für sozial geschädigte Kinder der Krippe am Rosenwall eingerichtet.

Der fertiggestellte Anbau
Der fertiggestellte Anbau

1973 wird eine neue Satzung beschlossen, Vorstandswahlen finden nunmehr alle 3 Jahre statt. Frauen dürfen jetzt auch Mitglieder im Verein werden, es entsteht die Doppelmitgliedschaft. Der Anbau an das Vereins - haus wird fertig gestellt und der Einbau einer Heizungsanlage erfolgt.
Die Stadt Satu Mare wird besucht und freundschaftliche Beziehungen geknüpft.

Vor der Fahrt nach Satu-Mare... (v.l. Hans Remmer, Sigrid Remmer, Helga Wendt, Almut Strube, Herbert Wendt, Herbert Strube)
Vor der Fahrt nach Satu-Mare... (v.l. Hans Remmer, Sigrid Remmer,
Helga Wendt, Almut Strube, Herbert Wendt, Herbert Strube)
...und nach der Fahrt
...und nach der Fahrt

Die Kindergruppe des Vereins wird gegründet.
Der 1. Bürgermeister Fritz Erhoff wird Ehrenmitglied.
Es erfolgt die Errichtung eines Spielplatzes und der Bau von Parkplätzen am Vereinshaus wird durchgeführt.
1974 werden 1.500 Gemeinschaftsarbeitsstunden zur Verschönerung der Anlage geleistet.
1974 sind bereits 23 Frauen als Mitglieder dem Verein beigetreten. Der Verein hat nunmehr 146 Gärten mit 178 Mitgliedern.
Wege und Zäune werden erneuert, niedrig bleibende Hecken gepflanzt der Parkplatz wird erweitert. Diese Maßnahmen wurden durch die Stadt Wolfenbüttel gefördert.
Die Gemeinschaftsarbeit wird mit 10 Stunden festgelegt und der Abgeltungsbetrag auf 50,00 DM erhöht.

1966 - 1970

1966 wird Hermann Kunz 1. Vorsitzender.
Die Wege in der gesamten Anlage werden weiter ausgebaut.
1967 erfolgt der überraschende Rücktritt des 2. Vorsitzenden, daraufhin wird ein Misstrauensantrag gegen den geschäftsführenden Vorstand gestellt und es kommt nach kurzer Legislaturperiode zur Neuwahl des gesamten Vorstandes.
Das Vereinshaus wird in Gemeinschaftsarbeit renoviert.
1968 wird ein breiter Streifen Gartenland an der Hoffmann von Fallersleben Str. an die Stadt zur Verbreiterung des Fußweges abgegeben. Die Pächter werden entschädigt.
1969 wird der Einbau von Wasseruhren in die Wasserleitung der einzelnen Gärten angeregt.
1970 werden die Beiträge der Gartenmitglieder von 1,50 DM auf 2,50 DM im Monat beschlossen.

1961 - 1965

Nachfeier zum 35-jährigen Bestehen des Vereins
Nachfeier zum 35-jährigen Bestehen des Vereins

Ein Rasenmäher wird durch den Verein angeschafft, der auch den Mitgliedern zur Verfügung steht. Die Mitglieder werden um Vorschläge zur Erweiterung und Verschönerung des Vereinshauses aufgefordert. Leider wurden von Seiten der Mitglieder keine Vorschläge eingebracht. Man beschließt den Anbau von Toiletten, einer Garderobe und 2 weiteren Räumen an das Vereinshaus. Die Gemeinschaftsarbeit erfolgt weiter auf freiwilliger Basis ( immer die Selben ).

1962 wird A. Eickenloff zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Es wird mit der Erneuerung der Wasserleitungen im unteren Teil der Anlage begonnen und der Gartenfreund Haase regt an, die Gartenwege Zug um Zug mit Teersplitt aufzuschütten.
Die Opfer der Hamburger Flutkatastrophe werden mit einer Spende bedacht.
Die Gärten werden neu vermessen und nummeriert, der Lehrgarten wird aufgelöst.
1963 erfolgt die Einführung der Pflicht Gemeinschaftsstunden von 5 Std. pro Garten oder Abgeltung 2,00 DM pro Stunde. Die Abschätzgebühren betragen 1% des Kauf-Preises und kommen der Kinderkasse zugute. 1964 erfolgt der Anschluss der Toiletten im Vereinshaus an das Klärnetz der Stadt. Es erfolgt die Aufstellung des Hinweisschildes an der Ernst – Moritz – Arndt - Straße.

1956 - 1960

Das Vereinshaus wird durch eine überdachte Terrasse verschönert. Im Jahr 1957 erfolgt durch den Vorsitzenden H. Brandes und dem Gartenfreund Harms die Ausgrabung der verschlossenen Flasche vom 21. November 1931 unter dem ehemaligen Walnussbaum
(jetzt Dahlienweg).

2.v.l.Walter Heinecke, 4.v.l.Karl Strube, 6.v.l. Heinrich Brix, r.Hans Richter
2. v.l. Walter Heinecke, 4.v.l.Karl Strube, 6. v.l. Heinrich Brix,
r. Hans Richter

Die Stadt beschließt die Verlängerung der Ernst-Moritz-Arndt Str. bis zum Fümmelser Holz. Es werden 56 Kleingärten, die zum Teil seit 1930 im Besitz der Pächter sind, gekündigt. Diese empfinden die unabwendbare Maßnahme wie eine Vertreibung von der eigenen Scholle und dokumentieren ihren Unwillen darüber in dem sie schwarze Fahnen über dem Gartengelände hissen. Alle Protestkundgebungen helfen nichts. Die Stadt wird um neues Pachtland gebeten, um die gekündigten Pächter umsiedeln zu können. 17 Pächter erhalten neue Gärten und bleiben bei der Weißen Schanze. Die Stadt zahlt Entschädigungen an die gekündigten Pächter. Die anderen Kleingartenvereine der Stadt Wolfenbüttel erklären sich bereit, freiwerdende Gärten bevorzugt an die Betroffenen zu vergeben. 8 Familien verlieren ihren Wohnsitz. Ein Teil der älteren Pächter verzichtet auf neues Gartenland. Die Anlage ist nun durch die Straße getrennt. Bestrebungen aus den beiden Teilen zwei Vereine zu bilden werden fallen gelassen.
Das Vereinshaus erhält einen Schornstein und einen Heißluftofen. Da auch weiterhin viele Einbrüche bei Dunkelheit passieren bleibt die Anlage bei Dunkelheit verschlossen.
Um Unterstützung für die Anlage von öffentlicher Seite zu erhalten wird den Kleingärtnern die Anlage von Gemeinschafts- oder öffentlichen Rasenflächen empfohlen. Die Gartenkolonie soll eine ansprechende Anlage mit gepflegten Gärten darstellen und soll der Erholung, der durch die Berufswelt stark in Anspruch genommenen Menschen, dienen.
1958 erfolgt die Verlegung der Winterwasserleitung für das Vereinshaus mit Hilfe der Stadt werden die durch den Bau der Ernst–Moritz–Arndt-Str. entstandenen Schäden an Wegen, Zäunen und Wasserleitungen zur Zufriedenheit der Gärtner geregelt. 1959 herrschte große Trockenheit. Der Wasserverbrauch für dieses Jahr erreichte fast die Höhe des Gesamt - wasserverbrauches für die Jahre 1950 – 1958.
1960 wird der Verein 30 Jahre alt. Dieses Fest wird mit einer Festveran -staltung auf der Festwiese vor dem Vereinshaus mit Kinderfest, Preis - schießen, großem Festball, Frühstück und Abschlussball begangen. Der Festbeitrag beträgt 2,50 DM.

1951 - 1955

Herrmann Haase
Herrmann Haase

In den Jahren 1951 und 1954 werden Gärten an der Grauhofstr. auf dem Bonhagenschen Gelände aufgegeben. Die Pächter werden entschädigt und umgesiedelt. 1951 wird mit der Planung zum Bau eines Vereinshauses begonnen und ein Bauausschuss gegründet. 1952 erfolgt der Abschluss des Generalpachtvertrages als Dauerkleingartenanlage mit der Stadt Wolfenbüttel. Lauben dürfen nicht zu ständigen Wohnzwecken errichtet werden und nicht größer als 3,00 x 5,00 m sein. Neubauten müssen von Vorstand und Bauaufsichtsbehörde genehmigt werden. Der Verein hat durch starke Regenfälle in diesem Jahr gelitten und stellt einen Antrag auf Hilfe bei der Stadt.
1953 wird ein Darlehen in Höhe von 2.500,00 DM zur Errichtung des Vereinshauses aufgenommen. Unter der Leitung des Gartenwartes Erich Drews, der mit nie versagender Initiative den Bau vorantreibt, wird das Vereinshaus in Gemeinschaftsarbeit erstellt. Die Einweihung des Hauses findet am 19.12.1953 statt. Der Verkauf von Flaschenbier wird genehmigt, 2 Pfennig gehen davon in die Vereinskasse (Bierlieferant ist zu dieser Zeit die Brauerei Feldschlösschen).

1954 erfolgt unter der Federführung des Gartenfreundes Hermann Haase der Verkauf von Bausteinen zur Vergrößerung  und zum Ausbau des Vereinshauses. Diese "Steine" werden für 1,00 und 5,00 DM an die Vereinsmitglieder verkauft.
1955 erfolgt der Toilettenanbau an das Vereinshaus.
Am 6. + 7. August 1955 feiert der Verein sein 25 jähriges Jubiläum in Groß Stöckheim. Auch zu diesem Jubiläum stiften die Frauen dem Verein etwas, nämlich ein selbst geschaffenes Tischbanner. Am 05.11.55 wird eine von der Stadt gestiftete Linde vor dem Vereinshaus gepflanzt, unter der Linde wird eine versiegelte Flasche mit der Stiftungsurkunde und dem Leitspruch des Vereins "Einigkeit und Hilfsbereitschaft sind unsere Stärke" der Erde anvertraut. Im gleichen Jahr wird die Zeitschrift der Deutsche Kleingärtner eingeführt.

1946 - 1950

Es folgt die Zeit des Aufbaues, Wege werden in Ordnung gebracht, Zäune neu gezogen. Die Beschaffung des benötigten Materials ist schwierig und doch werden im Jahr 1946 mehr Arbeitsstunden geleistet, als in den 12 zurückliegenden Jahren. 1947 erneuert die Stadt die Pachtverträge für die Dauer von 12 Jahren.
Heinrich Brandes wird 1. Vorsitzender.
Pflanzkartoffeln sind in dieser Zeit schwierig zu bekommen, Saatgut und Dünger werden gemeinsam bestellt.
Durch die Währungsreform am 20.06.1948 entstehen große finanzielle Sorgen, die nur durch Umlagen überbrückt werden können.
Nachtwachen werden zur Absicherung der Anlage aufgestellt und das Gelände wird am Abend verschlossen. Die FED Versicherung wird eingeführt. Für Kartoffelkäfer besteht eine Meldepflicht, damit er sofort bekämpft werden kann. Auch gegen Wühlmäuse und Maulwürfe wird gemeinsam vorgegangen.
1949 erhält der Verein nochmals Land hinzu, bis zur heutigen Hoffmann von Fallersleben Str. Es entstehen 40 neue Gärten. Der Verein hat nun 162 Mitglieder. Die Brunnen müssen generalüberholt werden und eine neue Pumpe wird angeschafft.
Der Bau von Wasserleitungen wird abgelehnt.
1950 wird das 20 jährige Stiftungsfest begangen. Die Frauen des Vereins stiften eine Vereinsfahne. Zum Jubiläum wird ein Kinderspielplatz geschaffen.
1950 beschließt der Verein den Anschluss an die städtische Wasserversorgung, zur Versorgung der Gärten mit Wasser. Es werden ca.1.420 m Wasserleitungen verlegt die Kosten betragen 968,57 DM.
Auch ändert sich in diesen Jahren die Bewirtschaftung der Kleingärten. Diese sollen nicht nur als Kartoffel- und Gemüseland genutzt werden, sondern auch Erholungsflächen wie Rasen- und Blumenflächen sollen vorhanden sein.
Für die Kinder des Vereins wird erstmals eine Weihnachtsfeier ausgerichtet.
Die Gartenmitglieder spenden Mehl, Zucker usw. um für die Kinder in Eigenregie Plätzchen zu backen.

1936 - 1945

In diesen Jahren werden die Vereinsvorsitzenden von der Partei eingesetzt und Vereinsführer genannt. Im Jahr 1937 wird der 1. Gesamtpachtvertrag abgeschlossen und somit können alle Gartenfreunde gleich behandelt werden. 1937 wird die Unfallversicherung eingeführt. 1938 muss der Verein zur Errichtung von Wohngebäuden an der Adersheimer Strasse Land abtreten. Als Ersatzland werden von der Stadt die Strubeschen Ländereien im Katzengrund hinter dem Schützenhaus als Ausgleich angeboten. Der Gartenarchitekt Dr. Petri übernimmt die Aufteilung und Gestaltung des neuen Pachtlandes. Mit erheblichen Zuschüssen entsteht so eine in sich abgeschlossene Musterkolonie. Im Jahr 1939 werden die Gärten im Katzengrund an die neuen Pächter verlost. Die Kriegsjahre fordern auch in den Reihen der Kleingärtner Opfer. Die Frauen und Kinder, der dienstverpflichteten Männer pflegen Ihre Gärten mustergültig. Saatgut, Dünger und Torf sind knapp und werden zugeteilt. Am 12.03.1945 erfolgt die Auflösung des Kleingartenvereins Weiße Schanze durch die britische Militärregierung. Die Pächter bewirtschaften ihr Land weiter und gründen am 23.12.1945 den Verein neu. Der Verein zählt nunmehr 141 Mitglieder.
Als 1.Vorsitzender wird A. Ruth gewählt.
Die Pächter der Gärten im Katzengrund gründen Ende 1945 einen eigenen Verein das „Katzenmeer“. Diesem gehören 163 Mitglieder an.

1930 - 1935

1930 forderten die Grabelandpächter August Engel, August Sommer und Heinrich Brandes die übrigen Pächter auf einen Kleingartenverein zu gründen. Am 1. November 1930 kommt es zur Gründung des Kleingartenvereins "Weiße Schanze e.V."
1. Vorsitzender wird August Engel.

vorn: August Engel, Zässler, Mund Hinten: Horstmann, Schuster, Otto Rabe, Müller, Eberhardt Fritz
vorn: August Engel, Zässler, Mund
Hinten: Horstmann, Schuster, Otto Rabe, Müller, Eberhardt Fritz

Im Jahr 1931 wird weiteres Land von der Stadt Wolfenbüttel dazu gepachtet. Am 21.11.31 wird eine Gründungs-Urkunde unter dem Wallnussbaum, am 1. Brunnen des Vereins, vergraben. Eine erste Satzung wird im Jahr 1932 erstellt.

In den folgenden Jahren werden Umzäunungen aufgestellt, Tore geschaffen und Wege angelegt. Brunnen werden in mühsamer Kleinarbeit gebohrt. Allmählich wächst der Gemeinschaftsgeist und schweißt die bislang ungelenkten Grabelandpächter zusammen. Im Jahr 1935 zählt der Verein 220 Mitglieder. Wohnen im Gartengelände ist verboten. Wer eine Laube bauen will, muss dieses beantragen und  eine  Zeichnung beilegen.